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SOHO steht für „Small Office, Home Office" – also für Selbstständige, Solo-Unternehmer, kleine Betriebe und Beschäftigte im Homeoffice. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2025 rund 25 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich im Homeoffice. Das entspricht rund 11,5 Millionen Menschen. Dazu kommen rund 2,3 Millionen Betriebe mit einem bis neun Beschäftigten (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).
Diese Gruppe hat eine Gemeinsamkeit: Der Internetanschluss ist heute keine Kür, sondern Pflicht. Schon wenige Minuten Ausfall können Cloud-Zugriffe, Videocalls, Kartenzahlungen oder die Telefonie unterbrechen.
Bevor du über Tarife nachdenkst, lohnt sich ein Blick auf die eigene Arbeitsweise. Diese sechs Faktoren entscheiden, was dein Anschluss wirklich leisten muss:
Daraus lässt sich eine einfache Faustregel ableiten: Wer hauptsächlich E-Mails schreibt und gelegentlich Cloud-Dienste nutzt, kommt mit einem Standard-Anschluss aus. Wer Videocalls, große Uploads und VPN kombiniert, braucht symmetrische Bandbreite und stabile Latenzen.
Die Tarif-Welt ist auf den ersten Blick verwirrend. Diese vier Begriffe solltest du kennen:
Klassischer Vertrag für den Privathaushalt. Private Internetanschlüsse sind günstig und einfach – aber meist ohne garantierte Wiederherstellzeit. Reicht für viele Solo-Selbstständige mit normalem Cloud-Bedarf.
Der Geschäftskundentarif bietet oft schnellere Entstörzeiten, persönliche Ansprechpartner, optional feste IP-Adressen, höhere Upload-Raten und Service-Level-Agreements (SLA), also eine vertraglich zugesicherte Mindestleistung.
Die Lichtleitfaser geht bis in die Wohnung oder bis zum Büro. Sie liefert symmetrische Bandbreiten (Upload nahe Download), niedrige Latenzen und höchste Stabilität. FTTH ist heute die technologische Referenz!
Die Übertragung läuft über die klassische Kupferleitung. Funktioniert noch vielerorts, hat aber begrenzte Upload-Raten (meist max. 40 Mbit/s) und verliert mit der Entfernung zum Verteiler an Leistung.
Wenn du als Solo-Selbstständige oder Solo-Selbstständiger überwiegend von zu Hause arbeitest, normale Cloud-Dienste nutzt und ein Ausfall von einigen Stunden zwar ärgerlich, aber nicht existenzbedrohend wäre, reicht ein leistungsfähiger Privatanschluss in der Regel aus. Mit Tarifen wie M-net Internet 500 oder Internet 1000 stehen 200 bis 400 Mbit/s Upload zur Verfügung – das reicht für die meisten Arbeitssituationen.
Ein Geschäftskundentarif wird relevant, sobald folgende Punkte zutreffen:
Bei M-net ist beispielsweise der Tarif Premium IP MGA auf genau diese Anforderungen zugeschnitten: Er bietet Bandbreiten von 300, 600 oder 1.000 Mbit/s, persönlichen Service und optional ergänzende Bausteine wie DDoS-Schutz oder Backup-Leitungen.
Glasfaser ist die Übertragungstechnologie, kein Tarif. Im direkten Vergleich:
| Merkmal | DSL/VDSL | Glasfaser (FTTH) |
| Maximaler Download | bis ca. 250 Mbit/s | bis 2.000 Mbit/s (privat) bzw. mehrere Gbit/s (business) |
| Maximaler Upload | bis ca. 40 Mbit/s | bis 1.000 Mbit/s, oft symmetrisch |
| Latenz | ca. 15–30 ms | ca. 5 bis 15 ms |
| Stabilität bei Auslastung | nimmt ab | bleibt konstant |
| Verfügbarkeit | bundesweit | abhängig vom Ausbau |
Die Tabelle zeigt: Glasfaser punktet vor allem mit hoher Upload-Rate und konstant niedriger Latenz. Beides ist für Cloud-Arbeit, Videokonferenzen und Remote-Zugriffe entscheidend – also genau für das, was Selbstständige und kleine Unternehmen täglich tun. M-net setzt deshalb konsequent auf FTTH-Ausbau in Bayern und versorgt zum Beispiel München, Augsburg, Erlangen, Nürnberg und das Allgäu mit Glasfaser-Anschlüssen.
Die Tarifauswahl wird in der Praxis oft auf eine Zahl reduziert: die maximale Download-Rate. In der Realität greift das zu kurz. Vier Werte zählen:
Eine grobe Orientierung – nach Arbeitsweise, nicht nach Branche:
| Arbeitsweise | Empfehlung Download | Empfehlung Upload |
| Solo, vor allem E-Mail & Office-Cloud | ab 100 Mbit/s | ab 40 Mbit/s |
| Regelmäßige Videocalls, Cloud-Dateien | ab 250 Mbit/s | ab 100 Mbit/s |
| Mehrere Personen, parallele Calls, große Uploads | ab 500 Mbit/s | ab 200 Mbit/s |
| Produktion, Video, CAD, Backups in Echtzeit | ab 1.000 Mbit/s | ab 400 Mbit/s, gern symmetrisch |
Die Empfehlung orientiert sich an parallelen Anwendungen. Wer mit drei Personen in Videokonferenzen sitzt und gleichzeitig Dateien hochlädt, sollte einen Tarif wählen, der diese Spitzen mühelos verkraftet.
Kurz zusammengefasst: Upload und Latenz bzw. Ping sind für Selbstständige oft wichtiger als die Download-Spitze. Wer hier spart, merkt das in jedem Videocall. Die Latenz wird in Tarifen selten direkt beworben, weil sie vor allem von der Anschlusstechnologie abhängt: Der Glasfaser-Ping liegt typischerweise bei 5 bis 15 Millisekunden. Wer es konkret prüfen möchte, kann die Latenz seines aktuellen Anschlusses mit einem kostenlosen Speedtest messen – etwa unter m-net.de/speedtest.
Manche Engpässe schleichen sich ein. Diese Warnsignale deuten darauf hin, dass der Anschluss nicht mehr zu deiner Arbeitsweise passt:
Wichtig: Nicht jedes Problem liegt am Internetanschluss. Ein in die Jahre gekommener WLAN-Router, schlechter Empfang am Arbeitsplatz oder veraltete Endgeräte können dieselben Symptome verursachen. Ein einfacher Test über LAN-Kabel direkt am Router zeigt, ob es am Anschluss oder am WLAN liegt.
In der Praxis tauchen immer wieder dieselben Fehler auf. Wer sie kennt, vermeidet sie:
Es lohnt sich, die Frage einmal nüchtern durchzurechnen. Laut Bitkom (Februar 2026) können deutsche Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb bei einem Internetausfall im Schnitt nur 20 Stunden aufrechterhalten. Jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) müsste sofort die Arbeit einstellen. Nur 8 Prozent kämen mehr als 48 Stunden ohne Anschluss aus.
Für Selbstständige und kleine Betriebe wirkt das oft noch direkter: keine E-Mails, keine Kassen-Software, keine Videocalls, keine Online-Buchungen, keine Kartenzahlung. Wer pro Tag 800 Euro Umsatz erwirtschaftet, verliert bei einem Tagesausfall genau diese Summe – plus Folgekosten für nicht eingehaltene Termine und verärgerte Kunden.
Zwei Bausteine helfen:
Anfang Juni 2026 hat das Fachmagazin connect professional den ersten SOHO-Highspeed-Test 2026 veröffentlicht – einen praxisnahen Test für Internetanschlüsse mit mindestens 500 Mbit/s Download. M-net erreichte dabei zwei erste Plätze:
Besonders stark schnitt M-net in den für SOHO wichtigsten Disziplinen ab: 192 von 200 Punkten bei Stabilität, 199 Punkte bei Highspeed-Internet, 194 Punkte bei Telefonie. Der Test misst die Praxisleistung – also genau das, worauf es im Arbeitsalltag ankommt: stabile Verbindungen, niedrige Latenzen und konstante Performance auch unter Last.
Hinweis: Den vollständigen Testbericht findest du unter connect-professional.de.
Fünf Fragen, fünf Antworten – und du weißt, in welche Richtung es gehen könnte:
Wenn drei oder mehr Antworten in Richtung „business-kritisch" zeigen, ist ein Geschäftskundentarif die bessere Wahl. Für alle anderen reicht in den meisten Fällen ein leistungsfähiger Privatkundentarif mit Glasfaser. Hier geht es direkt zu unseren Tarifen für Privatkunden und Geschäftskunden.
Der passende Internetanschluss richtet sich nach dem, was du tatsächlich tust, nicht danach, wie groß dein Unternehmen ist. Eine Solo-Architektin mit täglichen Cloud-Uploads braucht oft mehr Upload als ein zehnköpfiges Büro mit reinem E-Mail-Verkehr.
Wenn du unsicher bist, welcher Tarif zu dir passt: M-net berät Selbstständige und kleine Unternehmen kostenfrei. Eine erste Verfügbarkeitsprüfung dauert weniger als eine Minute – und zeigt direkt, welche Glasfaser-Optionen an deinem Standort offen sind.
SOHO steht für „Small Office, Home Office" und bezeichnet kleine Unternehmen, Selbstständige sowie Beschäftigte im Homeoffice. In Deutschland gehören laut Statistischem Bundesamt rund 11,5 Millionen Homeoffice-Nutzer und 2,3 Millionen Kleinstbetriebe mit ein bis neun Beschäftigten zu dieser Gruppe.
Nicht zwingend. Ein Business-Tarif lohnt sich vor allem dann, wenn Ausfälle messbar Umsatz kosten, eine feste IP-Adresse benötigt wird oder verbindliche Entstörzeiten wichtig sind. Für reine Office-Arbeit zu Hause mit gelegentlichen Videocalls reicht in den meisten Fällen ein leistungsfähiger Privatkundentarif mit ausreichender Bandbreite vollkommen aus.
Für Solo-Arbeit mit gelegentlichen Videocalls und Cloud-Diensten reichen 40 bis 100 Mbit/s Upload aus. Wer regelmäßig große Dateien hochlädt, mit mehreren Personen parallel arbeitet oder Cloud-Backups in Echtzeit fährt, sollte 200 Mbit/s oder mehr ansetzen – idealerweise symmetrisch über einen Glasfaser-Anschluss mit gleicher Download- und Upload-Rate.
Eine feste IP-Adresse ist eine dauerhaft gleichbleibende Internetadresse Ihres Anschlusses. Sie ist relevant, wenn du von außen auf Server, Kameras, NAS-Systeme oder Telefonanlagen zugreifen oder eine Site-to-Site-VPN-Verbindung aufbauen möchtest. Im Geschäftskundentarif von M-net lässt sich eine feste IP-Adresse als Option dazubuchen – im Privatkundentarif nicht.
Ja. Wenn du den Anschluss überwiegend beruflich nutzt, lässt sich der Gesamtbetrag in voller Höhe als Betriebsausgabe ansetzen. Bei gemischter privater und beruflicher Nutzung ist ein anteiliger Ansatz üblich – häufig 50 Prozent. Wende dich am besten an deinen Steuerberater, denn Pauschalen weichen je nach individueller Konstellation ab.
Bei bereits verfügbaren Glasfaser-Anschlüssen liegt die Schaltzeit bei M-net in der Regel zwischen zwei und sechs Wochen – abhängig von der konkreten Anschlusssituation am Standort und eventuellen Tiefbauarbeiten. Eine genaue Auskunft inklusive voraussichtlichem Schalttermin erhältst du direkt über den Verfügbarkeitscheck von M-net oder telefonisch beim Kundenservice.
Bei Privatanschlüssen wird die Störung im Rahmen der allgemeinen Servicezeiten bearbeitet, eine zugesicherte Entstörzeit gibt es nicht. Geschäftskundentarife enthalten häufig garantierte Reaktionszeiten und persönliche Ansprechpartner. Zusätzlicher Schutz lässt sich über eine Backup-Leitung – etwa via LTE oder 5G – aufbauen, die bei Ausfall automatisch übernimmt.

