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Digitale Teilhabe beginnt dort, wo Menschen selbstbestimmt mit digitalen Anwendungen umgehen. Sei es beim Ausfüllen von Online-Formularen, bei der Wohnungssuche im Netz oder beim Zugang zu digitalen Lernplattformen. Sie setzt voraus, dass Geräte vorhanden sind, dass man sich sicher im Internet bewegt und die Inhalte versteht. Wer das kann, bleibt handlungsfähig: im Berufsleben, im sozialen Umfeld und in Kontakt mit Ämtern oder Dienstleistern.
Doch der Anschluss gelingt längst nicht allen. Laut Digital-Index der Initiative D21 erreichen nur 30 % der Bevölkerung einen hohen Digitalisierungsgrad – besonders Ältere, Frauen und Menschen mit geringer Bildung fallen zurück.
Politische Information, Bürgerbeteiligung, Meinungsaustausch – all das verlagert sich zunehmend ins Digitale. Wer in diesen Räumen nicht präsent ist, wird nicht mitgedacht. Ohne Zugang zu barrierefreien Plattformen fehlt manchen der Anschluss an gesellschaftliche Debatten. Digitale Teilhabe ist deshalb ein demokratisches Grundprinzip – sie schafft Sichtbarkeit, befähigt zur Mitsprache und sichert faire Beteiligung.
Wer ist von digitaler Ausgrenzung betroffen?
Digitale Ausgrenzung ist messbar – und eng mit den Lebensumständen verknüpft. Laut der Studie „Digital Skills Gap 2025“ besitzen nur 49 % der Menschen in Deutschland digitale Grundkenntnisse, 15 % bewegen sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Besonders betroffen sind Menschen, die sich kein eigenes Gerät leisten können oder zu Hause keinen Zugang zum Internet haben – digitale Bildung wird so zur Herausforderung.
Der Zugang zur digitalen Welt ist gesetzlich verankert und wird von der Politik gefördert. Die Bundesregierung will so digitale Angebote für alle nutzbar machen:
Diese Beispiel-Projekte von Aktion Mensch fördern digitale Inklusion praktisch, schaffen verständliche und alltagstaugliche Angebote:
„M@Media – Mannheim macht Medien“ bringt Mediacafés, Workshops und einen Mädchentag zu Jugendlichen aus finanzschwachen Familien, die sich solche Angebote sonst nicht leisten könnten. Ziel ist ein sicherer Umgang mit digitalen Medien. (Fördersumme: 160.398 Euro)
Das Projekt „DigitalOn deaf.BW“ unterstützt taubblinde und hörbehinderte Menschen bei technischen Fragen – von App-Downloads bis Online-Banking. Dazu gibt es Schulungen, Erklärvideos und Peer-Beratung. (Fördersumme: 121.350 Euro)
Das Projekt „Leichte Sprache und visueller Content: KI für Barrierefreiheit nutzen!“ entwickelt ein Tool, das Texte aus Film‑Soundtracks in Leichte Sprache überträgt. Menschen mit Lernbehinderungen arbeiten an der Entwicklung mit, unterstützt von Fachkräften für Leichte Sprache. Ziel ist ein Prototyp, der audiovisuelle Inhalte verständlicher und zugänglicher macht. (Fördersumme: 406.750 Euro)
Digitale Teilhabe steht und fällt mit dem Zugang zu Infrastruktur. Daher waren wir beim Ausbau von Glasfaser-Internet in Deutschland von Anfang an mit dabei. Wir kennen deine Region und bringen Highspeed-Internet auch in deine Ihre Stadt.
Digitale Inklusion sorgt dafür, dass niemand durchs Raster fällt – weder wegen Behinderung noch wegen geringem Einkommen oder mangelnder Erfahrung mit digitalen Technologien. Teilhaben bedeutet, gleichberechtigten Zugang zu Geräten, verständlichen Inhalten und barrierefreier Technik zu haben – im Kontakt mit Behörden, beim Lernen und im Arbeitsleben.
Digitalisierung ist zum Beispiel, wenn du mit einem Klick Elterngeld beantragst, das Online-Banking vom Sofa aus erledigst oder ältere Menschen im Kurs lernen, wie WhatsApp funktioniert. Digitalisierung verändert, wie wir leben, arbeiten und uns beteiligen – mit vielen Vorteilen, aber auch mit Hürden für alle, die keinen Zugang haben.
Theoretisch schon – in der Praxis aber nicht. Wer keinen Zugang zum Netz hat, kann teilweise keine Termine buchen, keine Anträge stellen und keine Infos vergleichen. Das betrifft besonders Menschen mit wenig Geld, ohne stabiles Internet oder digitale Grundkenntnisse. Von Wahlfreiheit kann da keine Rede sein. Digitale Teilhabe braucht passende Voraussetzungen.
Ganz und gar nicht. Auch Jüngere haben digitale Lücken – vor allem, wenn das Geld knapp ist, die Wohnsituation schwierig oder der Zugang zu Geräten fehlt. Laut der Studie „Digital Skills Gap 2025“ verfügen nur 27 % der Menschen in prekären Wohnverhältnissen über digitale Basiskompetenzen. Ausgrenzung kennt kein Alter.