Das Klimaschutz-Engagement von M-net im Überblick

Der Klimawandel stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Deshalb übernehmen wir Verantwortung. Seit 2019 setzen wir konsequent Maßnahmen zur Erfassung und Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen um. Dazu zählen die vollständige Umstellung auf Ökostrom an unseren Standorten, die Steigerung der Energieeffizienz unserer Rechenzentren sowie die Modernisierung und Konsolidierung unserer technischen Infrastruktur. Dadurch konnten wir die eigenen Treibhausgasemissionen nach Scope 1 und Scope 2 (d.h. direkte und indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie) gegenüber 2019 um 91% reduzieren.

Ergänzende Informationen zu unserer Klimabilanz und den zugrunde liegenden Berechnungsmethoden stehen in unserem Treibhausgasemissionsbericht.

Was sind Treibhausgase?

Als "Treibhausgase" bezeichnen Expert*innen bestimmte chemische Stoffe, die sich in der Atmosphäre anreichern und sich auf das Weltklima auswirken. Diese Gase verhindern, dass Wärme von der Erde zurück ins All gelangt. So sorgen sie dafür, dass unsere Erde mit durchschnittlich 15° Celsius bewohnbar ist. Überdurchschnittlich viele CO2-Emissionen haben dieses natürliche Gleichgewicht jedoch empfindlich gestört. Die Folge ist ein Klimawandel, bei dem sich die Erde immer weiter aufheizt.* Laut dem Kyoto-Protokoll zur Emissionsreduktion gelten die folgenden chemischen Verbindungen als Treibhausgase:

Was sind Scopes?

Als „Scopes“ werden nach dem Greenhouse Gas Protocol, einer transnationalen Standardreihe zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen, die Geltungsbereiche bei der Berechnung unternehmensbezogener Treibhausgasemissionen bezeichnet. In diesem Zusammenhang kann auch von Emissionskategorien gesprochen werden, die sich wiederum in drei Ebenen aufgliedern:
 


Emissionen aus Quellen, die im direkten Zusammenhang mit dem Unternehmensbetrieb stehen – beispielsweise

  • Verbrennung in eigenen Anlagen
  • firmeneigene Fahrzeuge

Der Scope 2 bildet die indirekten Emissionen aus der Nutzung von eingekaufter Energie (z.B. Elektrizität oder Wärme) ab.

Umfasst alle anderen indirekten Emissionen, die in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens entstehen. Hierzu gehören vor- und nachgelagerte Aktivitäten, wie

  • eingekaufte Güter und Dienstleistungen
  • angemietete Gebäude
  • Abfallentsorgung
  • Pendeln der Arbeitnehmer*innen

Was hat das Internet mit dem Klima zu tun?

Wer das Internet nutzt, verursacht CO2 – das liegt vor allem am Energieverbrauch aller relevanten elektronischen Systeme und Komponenten. Dazu gehören beispielsweise unsere Endgeräte wie Laptop oder Smartphone, Server und Datenzentren, aber auch alle Datenleitungen und sogenannte Router sowie Gateways.

Ob wir beispielsweise die neueste Serie auf Netflix streamen, einen kurzen Videoanruf tätigen oder die Fotos vom Wochenende mit der WhatsApp-Gruppe teilen – jedes Mal sorgen wir für Datenübertragungen im Internet, für die es Energie braucht. Kurz gesagt: Jeder Klick verursacht CO2-Emissionen. Entscheidend für klimafreundlicheres Internet ist die Art der Infrastruktur und wie sie betrieben wird:

Unser FTTH-Glasfaser-Netz verbraucht im Betrieb bis zu 15 mal weniger Energie als Kupfernetze.

Mehr erfahren

Wie hoch ist der CO2 Ausstoß des Internets?

Der französische Think Tank „The Shift Project“ beschäftigt sich mit der durch die digitale Welt verursachte Umweltbelastung. Sie ermittelten 2018 in einer Hochrechnung, dass digitale Technologien für 3,7 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen* verantwortlich sind. Eine weitere Studie aus Großbritannien hat ergeben, dass geschätzt 1,8 bis 2,8 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen durch den Betrieb von Internet und Computern verursacht wird. Bereinigt um die Kürzung von Lieferkettenpfaden stellten sie zudem fest, dass dieser Anteil tatsächlich zwischen 2,1 Prozent und 3,9 Prozent liegen könnte.**

Wie viel ist das?

Geht man mit 3,9 Prozent vom höchsten Wert aus, den Forschende ermittelt haben, so wären die Treibhausgasemissionen durch Internet und Computer sogar etwas höher, als die des weltweiten Flugververkehrs. Laut Europäischem Parlament lag dessen Anteil 2017 bei etwa 3,4 Prozent.***

 

Wie entsteht durch Internetnutzung überhaupt CO2?

CO2 entsteht bei der Nutzung des Internets vor allem durch den Energieverbrauch von allen dort relevanten elektronischen Systemen und Komponenten. Dazu gehören beispielsweise unsere Endgeräte wie Laptop oder Smartphone, Server und Datenzentren aber auch alle Datenleitungen und sogenannte Router sowie Gateways. Sie alle verbrauchen im Betrieb Energie und verursachen damit CO2.
Kurz gesagt: Jeder Klick verursacht CO2-Emissionen. Wie hoch der Energiebedarf ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise:

  • Wie lange ich Daten im Internet sende oder empfange
  • Wie groß meine Daten sind, die ich verbrauche
  • Mit welcher Übertragungstechnologie ich im Internet bin


Wie viele Treibhausgasemissionen erzeugt das Internet?

Geht man mit 3,9 Prozent vom höchsten Wert aus, den Forschende ermittelt haben, so wären die Treibhausgasemissionen durch Internet und Computer sogar etwas höher, als die des weltweiten Flugververkehrs. Laut Europäischem Parlament lag dessen Anteil 2017 bei etwa 3,4 Prozent (Quelle: Europäisches Parlament).

 

Stromsparen im Internet - die Quick Tipps

Autoplay aus

Videoplattformen wie YouTube stromsparender nutzen, indem man das automatische Abspielen des nächsten Videos deaktiviert.

Weniger ist mehr

Oft muss es nicht die hochauflösende 4k-Qualität sein – meist reicht eine geringere Bildauflösung völlig aus.

Gerüstet für unterwegs

Lieblingssongs und -serien sollten, wenn möglich, vorher heruntergeladen und nicht immer neu gestreamed werden.

Fotos ausmisten

Chat-Medienspeicher regelmäßig löschen, Foto-Duplikate entfernen, und was ihr noch benötigt, am besten auf einen USB-Stick auslagern.

E-Mails verwalten

Im Spam-Ordner, Papierkorb oder unter "Gesendet" schlummern oft jahrelang uralte Emails. Weniger ist auch hier mehr!

Apps aussortieren

Ungenutzte Apps können weg. Also Accounts deaktivieren, App deinstallieren und auch hier Serverleistung einsparen.