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Elfriede Schmidt |

“Ich will kein Glasfaser”: Mögliche Nachteile im Check

Highspeed-Internet, Zukunftssicherheit und stabiles Netz: Du denkst über Glasfaser nach, bist aber noch skeptisch? Kein Wunder – so manch einer hat Angst vor hohen Kosten und aufwendigen Baumaßnahmen. Aber was stimmt wirklich – und ist vieles vielleicht halb so wild?

“Ich will kein Glasfaser”: Das Wichtigste in Kürze

  • Baulärm, Kostenfallen und Anbieterbindung? Beim Thema Glasfaser-Ausbau halten sich viele Vorteile hartnäckig.
  • Als Mieterin oder Mieter zahlst du den Ausbau nicht selbst – und mögliche Nebenkosten bleiben überschaubar.
  • Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist Glasfaser eine echte Chance, Immobilien aufzuwerten und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Wer Ausbauphasen rechtzeitig nutzt und den Anbieterwechsel clever plant, sichert sich die besten Konditionen und einen entspannten Wechsel ins Glasfasernetz.

Mieter will kein Glasfaser: Sind mögliche Nachteile eher Vorurteile?

Glasfaser gilt als das Internet der Zukunft – doch beim Ausbau von Glasfaser in Mietwohnungen sind viele erst einmal skeptisch: Das ist bestimmt teuer, kompliziert oder am Ende doch unnötig? Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen. An manchen Befürchtungen ist etwas dran, andere sind kaum der Rede wert.

Ein stilisierter Glasfaser-Stream führt in ein Gebäude, Ansicht von unten

„Das wird doch alles mega teuer!“

Viele denken, ein Glasfaseranschluss reißt ein fettes Loch in die Haushaltskasse. Aber: Als Mieterin oder Mieter musst du den Ausbau nicht selbst zahlen. Die Verlegung der Leitungen bis ins Haus übernimmt der Anbieter. Und falls dein Vermieter die Inhouse-Verkabelung auf die Nebenkosten umlegt, geht es um überschaubare 5 Euro im Monat – maximal 9 Jahre lang.

„Baumaßnahmen? Darauf habe ich keine Lust.“

Ganz ohne Baustelle geht’s nicht: Für den Glasfaseranschluss müssen neue Leitungen ins Haus gelegt werden. Das heißt, es kann zu kleineren Bauarbeiten kommen – etwa Bohrungen oder Verlegungen. Aber: Diese Arbeiten sind meist schnell erledigt und dafür surfst du danach in Lichtgeschwindigkeit durchs Netz.

„Ich muss extra den Stromanbieter wechseln.“

Auch wenn einige Energieversorger Glasfaser plus Strom im Paket anbieten, musst du dich nicht auf Kombideals einlassen. Rechne einfach durch, ob sich das lohnt. Ob mit oder ohne Strom: Wer als Mieterin oder Mieter kein Glasfaser will, ist zu nichts verpflichtet.

„Bestimmt kann ich meinen Internetanbieter nicht frei wählen.“

Am Anfang bist du oft an den Anbieter gebunden, der das Glasfasernetz gebaut hat. Open Access – also die Öffnung für andere Anbieter – dauert meist ein paar Jahre. Heißt für dich: Erst einmal ist die Auswahl kleiner, später hast du wieder mehr Freiheit.

„Jetzt brauche ich extra neue Technik“

Dein Router hat schon zehn Jahre auf dem Buckel? Dann zieht er beim Umstieg auf Glasfaser wahrscheinlich nicht mit. Entweder brauchst du dann ein zusätzliches Modem oder gleich einen neuen Router, der die Highspeed-Technik unterstützt. Die gute Nachricht: Von uns bekommst du das passende Glasfaser-Modem je nach Tarif kostenlos dazu. Mehr Infos gibt’s hier.

Vermieter will kein Glasfaser? Nachteile von Glasfaser-Kabeln für Immobilienbesitzer

Außenansicht eines modernen Mietshauses

Es gibt auch Eigentümerinnen und Eigentümer, die kein Glasfaser möchten. Denn Wohnungseigentümer stehen beim Glasfaser-Ausbau vor ganz eigenen Herausforderungen. Kosten, Abstimmungen mit Eigentümergemeinschaften und kleinere Baustellen gehören dazu – aber vieles lässt sich mit der richtigen Vorbereitung gut abfedern.

„Das kostet mich ein Vermögen.“

Beim Thema Glasfaser sehen viele Eigentümerinnen und Eigentümer gleich eine saftige Rechnung ins Haus flattern. Wenn du jedoch von Anfang an beim Ausbau am Start bist, bekommst du den Glasfaseranschluss oft deutlich günstiger oder sogar kostenlos – Stichwort Nachfragebündelung! Nur die Verkabelung innerhalb des Hauses (Fiber to the Home – FTTH) musst du in der Regel selbst stemmen.

„Beim Glasfaser-Ausbau habe ich als Eigentümer nichts mehr zu melden.“

Wenn ein Eigentümer kein Glasfaser will, taucht niemand plötzlich vor der Haustür auf und buddelt ungefragt im Garten herum. Du musst dem Anschluss ans Glasfaser-Netz zustimmen. Die einzige Ausnahme: Es handelt sich um einen Ausbau im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes für Netze „mit sehr hoher Kapazität“. Dann kann deine Zustimmung entfallen. Fakt ist: Ohne deine Mitwirkung wird trotzdem nicht einfach drauflos verlegt.

„Glasfaser lohnt sich nicht – meine Bewohner brauchen das nicht.“

Der Bedarf an hoher Bandbreite wächst rasant. Streaming, Homeoffice und smarte Technologien treiben die Anforderungen weiter voran. Ohne Glasfaser wird es bald schwer, auf dem Wohnungsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Ein Anschluss sorgt nicht nur für zufriedene Mietparteien, sondern steigert auch den Wert deiner Immobilie spürbar.

„Lichtwellenleiter sind viel zu empfindlich.”

Beim Verlegen brauchen Glasfaser-Leitungen etwas mehr Feingefühl – sie mögen es nicht, wenn man sie knickt oder zu sehr biegt. Diese Nachteile von Glasfaser-Kabeln gegenüber Kupferkabeln spielen für dich jedoch keine Rolle: Einmal richtig installiert, sind sie ziemlich unempfindlich gegenüber Kälte, Feuchtigkeit und Störungen – auch über große Entfernungen. 

Elektrische Kupferleitungen sind viel anfälliger für Wetterbedingungen oder elektromagnetische Interferenzen: Signalverlust ist da vorprogrammiert. Glasfaser sorgt für eine zuverlässige Datenübertragung dank Lichtimpulsen - auch bei hohen Datenmengen pro Sekunde.

„Wenn etwas kaputt geht, bleibe ich darauf sitzen.“

Nicht immer geht beim Glasfaser-Ausbau alles nach Plan. Ein Kratzer an der Fassade, eine abgesackte Einfahrt, Löcher in der Kellerwand: Für solche Schäden haftet das Tiefbauunternehmen. Dokumentiere solche Fehltritte, damit die Reparaturkosten nicht an dir hängen bleiben. 

Tipps: So meisterst du den Wechsel von Kupfer zu Glasfaser

  1. Sei beim Erstausbau dabei! Informiere dich rechtzeitig über den Glasfaser-Ausbaustand in deiner Gegend – so verpasst du keine Ausbauphase und sicherst dir die besten Konditionen.
  2. Lass dich nicht unter Druck setzen. Haustürangebote können verlockend klingen – aber unterschreib nicht sofort. Vergleiche lieber in Ruhe die Tarife und prüfe genau, was passiert, falls der Ausbau doch nicht stattfindet.
  3. Wähle deinen Tarif mit Köpfchen. Ein Tarif mit vielen Gigabits klingt gut, kostet aber mehr. Überlege, welche Geschwindigkeit du wirklich brauchst – und spare dir unnötige Extrakosten.
  4. Kündige deinen alten Vertrag nicht selbst. Wenn der Wechsel ansteht, überlasse die Kündigung besser dem neuen Anbieter. So bleibt dein Internetanschluss lückenlos.
  5. Nutze deine Routerfreiheit. Du kannst entweder deinen eigenen Router nutzen oder einen WLAN-Router mieten. Bei uns stehen hochwertige Modelle zur Auswahl! Mehr Infos gibt’s hier

Fazit: Glasfaser hat nur wenige Nachteile

Wer auf Highspeed-Internet, stabile Verbindungen und echte Zukunftssicherheit setzt, kommt an Glasfaser kaum vorbei. Klar, Glasfaser hat Vorteile und Nachteile: Der Ausbau bringt kleinere Baustellen und etwas höhere Nebenkosten mit sich. Aber unterm Strich bekommst du eine Technologie, die heute überzeugt und morgen unverzichtbar sein wird.
Glasfaser lohnt sich besonders für dich, wenn:

  • du beim Arbeiten, Streamen oder Gaming auf eine schnelle, stabile Übertragung ohne Ladezeiten und Aussetzer angewiesen bist.
  • in deinem Haushalt mehrere Geräte gleichzeitig am Netz sind und du trotzdem volle Geschwindigkeit willst.
  • du deine Immobilie fit für die Zukunft machen und ihren Wert langfristig steigern möchtest.
  • du heute schon sicherstellen willst, dass dein Anschluss auch in zehn Jahren noch allen digitalen Anforderungen standhält.

Glasfaser ist ein echter Schritt nach vorn. Wir sorgen dafür, dass er sich für dich auszahlt. Wir kennen deine Region und wissen, worauf es beim Glasfaser-Anschluss wirklich ankommt. Hol dir dein Glasfaser-Internet nach Hause oder lass dich erst einmal in Ruhe beraten!

Deine Fragen zu den Vorteilen und Nachteilen von Glasfaser

Glasfaser lohnt sich! Du surfst extrem schnell, hast auch bei hoher Auslastung ein zuverlässiges Signal – und bist energieeffizient unterwegs. Ob Streaming, Homeoffice oder Gaming – mit Glasfaser bist du bestens gerüstet. Dazu kommt: Glasfaser ist robuster und störungsfreier als deine alten Kupferleitungen.

Als Mieterin oder Mieter kannst du selbst entscheiden, ob du Glasfaser nutzen möchtest. Dein Vermieter darf zwar den Anschluss bis in deine Wohnung legen lassen, aber ob du ihn tatsächlich verwendest, bleibt deine Sache. Auch wenn der Anschluss als Modernisierung gilt, musst du deswegen noch lange keinen Glasfaser-Vertrag abschließen.

Wer eine Wohnung mietet, kann den Anschluss nicht verweigern – wenn er im Rahmen einer Modernisierung installiert wird. Du musst aber keinen Vertrag für Glasfaser abschließen. Auch als Immobilienbesitzerin oder Immobilienbesitzer kannst du der Verlegung nichts entgegensetzen, wenn dein Gebäude in einem Ausbaugebiet liegt.

Noch musst du nicht auf Glasfaser umsteigen – eine Pflicht gibt es aktuell nicht. Die Bundesregierung setzt erst einmal auf freiwillige Lösungen und will den Ausbau bis 2030 mit Förderungen und Investitionen vorantreiben. Läuft das zu schleppend, könnte später eine gesetzliche Pflicht kommen. Im Moment hast du aber die Wahl.

Autoren

Elfriede Schmidt

Senior Marketing Manager

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