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Erschließung mit Gigabit-Anschlüssen

M-net Glasfaseranschlüsse für über 100 Haushalte und Gewerbebetriebe in Durach-Bodelsberg

  • Realisierung von über 100 neuen FTTB/H-Glasfaseranschlüssen im Duracher Ortsteil Bodelsberg
  • Schnelles Internet mit Geschwindigkeiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde
  • Baubeginn und -abschluss in 2027

Bayerns führender Glasfaseranbieter M-net erweitert gemeinsam mit dem Allgäuer Überlandwerk (AÜW) das Glasfasernetz im Ortsteil Bodelsberg der Gemeinde Durach im schwäbischen Landkreis Oberallgäu. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag hat die Gemeinde nun mit den ausbauenden Unternehmen geschlossen. Durch die Erschließung mit Glasfaserleitungen bis ins Haus oder die einzelnen Wohnungen bzw. Büros profitieren bald rund 100 Haushalte und Gewerbebetriebe in Bodelsberg von Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (= 1.000 Mbit/s) und künftig noch mehr.

Die regionalen Glasfaser-Experten M-net und AÜW werden den weiteren Glasfaserausbau im Gemeindegebiet von Durach vorantreiben. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung ist nun der Grundstein für den Ausbau gelegt. Im kommenden Jahr werden 95 Privathaushalte und 14 Gewerbebetriebe im Ausbaugebiet mit zukunftssicheren Glasfaserleitungen erschlossen. Dafür verlegt AÜW neue Glasfaserkabel mit einer Länge von rund 30 Kilometer.

 

Der Hausanschluss ist für die Gebäudeeigentümer im Rahmen des nun vereinbarten Ausbauprojekts kostenlos. Für Eigentümer, die diese Gelegenheit nicht wahrnehmen und sich erst zu einem späteren Zeitpunkt für einen Anschluss entscheiden, können hingegen erhebliche Kosten für die individuelle Nacherschließung anfallen.

 

Bei dem sogenannten FTTB/H-Ausbau (Fiber-to-the-Building/Home) wird komplett auf die Verwendung von Kupferkabeln verzichtet und eine durchgängige Infrastruktur aus Glasfasern bis in die einzelnen Gebäudekeller oder Wohnungen hinein errichtet. Auf dieser Basis können Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde und künftig sogar noch viel höhere Geschwindigkeiten bereitgestellt werden.

 

„Die Bauarbeiten für den FTTB/H-Ausbau in der Gemeinde Durach starten 2027 und sollen noch im selben Jahr abgeschlossen sein. Bereits 2011 haben AÜW und M‑net Bodelsberg mit Glasfaserleitungen bis zu den Kabelverzweigern am Straßenrand erschlossen“, erklärt Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerks.

„Mit dem nun beschlossenen FTTB/H-Ausbau erreichen wir die letzte Ausbaustufe und schaffen die technologische Grundlage für künftig noch schnellere Internetverbindungen“, sagt M-net Regionalmanagerin Silvia Kleinscheck. „Damit sind die Bürgerinnen und Bürger bestens für die digitale Zukunft gewappnet. Denn im Gegensatz zu allen kupferbasierten Anschlusstechnologien meistert ein reiner Glasfaseranschluss auch langfristig die Anforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft auf uns zukommen.“

 

Der 1. Bürgermeister von Durach Gerhard Hock ergänzt: „Der Glasfaserausbau ist ein wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge und damit auch für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit M-net und AÜW zwei starke regionalen Partner dafür gewinnen konnten, alle Gemeindeteile rund um den Kernort von Durach mit einem neuen Hochgeschwindigkeitsnetz als Lebens- und Wirtschaftsraum für die Zukunft zu stärken.“

 

Warum Glasfaser?

 

Mit einem Glasfaseranschluss sind sowohl Wohn- als auch Gewerbeimmobilien zukunftssicher ausgestattet: Dieser bietet hohe und stabile Bandbreiten, ist besonders zuverlässig gegenüber externen Einflüssen wie Unwettern und Gewittern und ist auch für besonders datenintensive Anwendungen geeignet. Dazu zählen rasante Up- und Downloads, unterbrechungsfreies Videostreaming auch auf mehreren Endgeräten, Online-Gaming, das Speichern und Abrufen von Daten in einer Cloud oder die Nutzung des Anschlusses im Home-Office.

 

Auch über den reinen Leistungsaspekt hinaus hat die Glasfaser klare Vorzüge gegenüber herkömmlichen Übertragungstechnologien. So ist die Datenübermittlung per Licht deutlich energieeffizienter als die über kupferbasierte Anschlüsse.

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