M-net konnte sich 2025 im Hinblick auf Umsatz und Kundenwachstum erfolgreich behaupten, sodass insgesamt ein positives Unternehmensergebnis zubuche steht. Um eine zukunftsfähige, bandbreitenstarke Netzinfrastruktur bereitzustellen, treibt M-net den Glasfaser-Ausbau in seinen Versorgungsgebieten systematisch voran. Auch 2025 konnte das Netzgebiet gemeinsam mit Partnern vor Ort weiter vergrößert werden – bis an die äußersten Punkte Bayerns und über die Landesgrenze hinaus. So zählen mit Ortsteilen von Oberstdorf die südlichsten Gebäude Deutschlands zu den erschlossenen Ausbaugebieten. Weitere große Ausbauprojekte startete M-net beispielsweise in Landsberg am Lech sowie in Erlangen, wo rund 9.000 GEWOBAU-Wohnungen einen direkten Glasfaser-Anschluss erhalten. Im hessischen Main-Kinzig-Kreis stehen im Rahmen einer Open-Access-Kooperation erstmals Gigabit-Internetanschlüsse von M-net zur Verfügung.
Zugleich baute M-net 2025 seine Position als technologisch führender Glasfaseranbieter weiter aus: So unterstreicht die erfolgreiche Einführung des aktuell schnellsten Privatkunden-Anschlusses in Bayern, Internet 5000 mit einer Downloadgeschwindigkeit bis zu 5 Gbit/s, die Leistungsfähigkeit der eigenen Netzinfrastruktur. Speziell für Geschäftskunden hat M-net zudem sein Security-Portfolio erweitert.
Mehr „echte“ Glasfaser-Anschlüsse für Privat- und Geschäftskunden
Die Expansion sowie die Forcierung von FTTH (Fiber-to-the-Home), also Glasfaser-Anschlüsse bis in die Wohnung oder Geschäftseinheit, sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden. „Damit erhalten immer mehr private Haushalte und Unternehmen einen direkten Zugang zu unserer leistungsstarken Netzinfrastruktur und zum M-net Bayernring, unserem überregionalen Glasfaser-Backbone zur Vernetzung der wichtigsten Wirtschaftsregionen in Bayern“, betont Soeren Wendler, Sprecher der Geschäftsführung von M-net. „Gerade vor dem Hintergrund eines rasant wachsenden Datenbedarfs durch Cloud-Anwendungen, datenintensive Geschäftsprozesse und Künstliche Intelligenz schaffen wir so die Grundlage für dauerhaft stabile, skalierbare digitale Anwendungen. In den knapp 30 Jahren seines Bestehens ist M-net vom Glasfaser-Pionier zum Platzhirsch für digitale Infrastruktur avanciert. Auf dieser Basis und mit dieser Erfahrung entwickeln wir derzeit auch den schrittweisen Ausbau zusätzlicher Rechenzentrums- und Vernetzungsdienste für Geschäftskunden – mit eigenen Kapazitäten am Standort München. So stellt sich M-net trotz der angespannten Lage am Markt solide und nachhaltig auf, um auch in Zukunft weiter zu wachsen.“
Leistungsfähige Netze sind dabei nicht nur technische Voraussetzung, sondern ein zentraler Enabler für Innovation: Sie ermöglichen neue, datenintensive Anwendungen und schaffen die Basis für deren Verbreitung. „Besonders deutlich wird dies aktuell am rasanten Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz, der den Bedarf an stabilen, hochperformanten und latenzarmen Infrastrukturen weiter erhöht“, sagt Maximilian Oertle, Technischer Geschäftsführer bei M-net. „Dieser Bedarf kann nur mit Glasfaser gedeckt werden. Wir ermöglichen den Menschen, die Chancen zu nutzen, die sich aus dem Technologietransfer ergeben. Mit dem konsequenten Ausbau in den Regionen leisten wir zugleich einen Beitrag zu den Zielen der Bundesregierung, bis 2030 eine flächendeckende Gigabit-Infrastruktur zu schaffen.“
Digitale Infrastruktur ist essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit
Die geladenen Gäste des M-net Neujahrsempfangs, über 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik, waren sich einig darüber, dass 2026 ein entscheidendes Jahr für den Glasfaser-Ausbau in Deutschland wird. In seinem Grußwort betonte Hansjörg Durz (MdB), Vorsitzender des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung im Deutschen Bundestag, die Notwendigkeit, den Ausbau weiter zu beschleunigen. „Die aktuelle Weltlage zeigt, dass wir eine bessere, souveräne digitale Infrastruktur brauchen. Sie ist essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit des Staates. Mit dem neuen Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, der raschen Änderung des Telekommunikationsgesetzes sowie der Verabschiedung der föderalen Modernisierungsagenda haben wir wichtige Weichenstellungen auf den Weg gebracht, um das Tempo bei der Digitalisierung zu erhöhen. Für die erfolgreiche Umsetzung braucht es die richtigen Unternehmen wie M-net und seine Partner. Sie zeigen, wie die Umstellung auf Glasfaser dank Kooperation und Kundennähe funktioniert – ein wichtiger Schritt, um unser Land moderner und souveräner zu machen.“
Panel-Runde: Warum der schnelle Glasfaser-Umstieg alternativlos ist
Einen detaillierten Blick in die Zukunft des Glasfaser-Ausbaus warfen die Teilnehmenden einer Panel-Diskussion. Der Tenor der Expertenrunde: Grundlage für jede Digitalisierung ist die Infrastruktur – und Glasfaser-Netze sind dabei ein immer zentraleres Element. Dafür sorgen unter anderem anspruchsvolle und datenhungrige Technologien wie KI, Augmented Reality (AR) oder 5G. Glasfaser bietet nicht nur die zuverlässige Basis für Unternehmensvernetzung, Remote-Arbeit und digitale Freizeitgestaltung. Sie ist auch entscheidend für die langfristige Sicherung von wirtschaftlicher Entwicklung, Innovation und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Expertenrunde forderte daher mehr Mut und Innovation. Um im internationalen Vergleich nicht zu weit zurückzufallen, müsse Glasfaser möglichst bald ein selbstverständlicher Bestandteil der Infrastruktur werden, genau wie Wasser oder Strom. Nur so könne die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands sowie die Resilienz der kritischen Infrastruktur sichergestellt werden – was angesichts der weltpolitischen Lage umso wichtiger sei.
