Internet zum Anfassen

Hessische Schülergruppe besucht Firmenzentrale von M-net in München

10.11.2015

Eine 50-köpfige Schülergruppe aus dem Main-Kinzig-Kreis besuchte die Firmenzentrale von M-net. Dort erfuhren die Jugendlichen aus erster Hand, welcher Aufwand von einem Internetanbieter betrieben werden muss, damit das Surfen im Internet reibungslos funktioniert. Die Gruppe besichtigte auch eines der mehrfach gesicherten Rechenzentren des Providers, zu dem nur wenige Personen Zutritt erhalten.

Sie nutzen es täglich, aber hatten wahrscheinlich noch nie die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Internets zu werfen. Oder besser gesagt hinter die, eines professionellen Internetproviders. 50 Schülerinnen und Schüler aus dem Main-Kinzig-Kreis durften genau das jetzt tun und besuchten die Firmenzentrale des Telekommunikationsunternehmens M-net in München. Sie folgten der Einladung des M-net Geschäftsführers Jens Prautzsch, die er auf dem Breitbandfest des Main-Kinzig-Kreises vor knapp zwei Monaten ausgesprochen hatte. „Wir freuen uns, dass wir den Jugendlichen einen kleinen Einblick in die Welt der Telekommunikation geben konnten. Was M-net als regionaler Anbieter im Kleinen macht, entspricht dennoch jeglichen nationalen bzw. internationalen Standards – und in einigen Belangen nimmt M-net sogar eine führende Rolle ein. Wer weiß, vielleicht war dieser Besuch für den ein oder anderen ja auch eine kleine Inspiration bei der späteren Berufswahl“, so Prautzsch.


Auf dem Breitbandfest im September 2015 feierten der Landkreis, die Breitband Main-Kinzig GmbH und M-net den offiziellen Abschluss des Glasfaserausbaus. Die Schüler haben damals physikalische Experimente rund um das Thema Datenübertragung per Licht vorgeführt. Landrat Erich Pipa: „Ich bin sehr stolz auf diese Jugendlichen, die ihr Wissen so eindrucksvoll demonstriert haben. Sie haben den Besuchern damit verständlich gemacht, welche technischen Prozesse hinter dem Internet stecken.“ Ganz vorne mit dabei war auch die sogenannte iPad-Klasse der Kreisrealschule Bad Orb. Ihre Schule war das allererste Gebäude im Main-Kinzig-Kreis, das im Rahmen des Pilotprojekts im Frühjahr 2013 ans Glasfasernetz angeschlossen wurde.

Bei ihrem Besuch in München erhielten die Schüler eine Führung durch eines der Rechenzentren des regionalen Internetanbieters. Dort erfuhren sie, warum es solche Einrichtungen braucht, damit alle Internetnutzer schnell und zuverlässig durchs weltweite Netz surfen können. Die M-net Techniker zeigten ihnen die verschiedene Serverräume und die technischen Vorrichtungen, mit denen das Gebäude gegen Einbruch, Stromausfall und Feuer gesichert ist. Wie sich die Schüler selbst sicher durchs Internet bewegen, das erfuhren sie anschließend bei einer praxisnahen „Sicher durchs Netz“-Schulung. Dabei erhielten die Jugendlichen Tipps, wie sie ihre Privatsphäre in sozialen Netzwerken schützen können und vor welchen technischen Bedrohungen man sich in Acht nehmen sollte.

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