• Interview Leopold Carre

Glasfaser veredelt Leopold Carré in Schwabing

 

Weil die’s können vertrauen Bau- und Immobilienunternehmen auf die langjährige Erfahrung und Expertise von M-net, wenn es um das Thema Glasfaser geht. So auch die KW:AG aus Grasbrunn. Das Unternehmen baut gemeinsam mit der Büschl Unternehmensgruppe ein neues, modernes Wohnareal im Münchner Stadtteil Schwabing. Alle Wohneinheiten des sogenannten Leopold Carrés werden mit echten Glasfaser Anschlüssen von M-net ausgestattet. KW:AG Geschäftsführer Philipp Osteroth und M-net Key Account Manager Christian Falkner erklären im Interview, worin die Vorteile für Kunden und Bewohner liegen.

Herr Osteroth, das neue Leopold Carré entsteht unter dem Motto „Schwabing baut sich sein neues Zuhause“. Was ist das Konzept hinter diesem Projekt? 

Osteroth: Das neue Leopold Carré befindet sich direkt nördlich des Schwabinger Tors auf Höhe des Klinikums Schwabing, keine 200 Meter vom Mittleren Ring entfernt. Lange Zeit hatte man das Gefühl, dass Schwabing nördlich der Münchner Freiheit endet, doch die Stadt und ihre Bebauung verändern sich. Durch Schwabing weht ein frischer Wind und das Leopold Carré ist ein Ergebnis davon. Hier entsteht in einem hervorragend gelegenen Quartier attraktiver Wohnraum. Konkret handelt es sich um 139 modern geschnittene Wohnungen und 107 Suiten, die Teil eines neuen Hotelkonzepts sind. Dabei werden voll ausgestattete 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen auf Zeit vermietet, je nach Wunsch nur für eine Nacht, aber auch für längere Zeiträume. 

Welche Rolle spielt in diesem Konzept das Thema Internet und neue Medien? 
Osteroth: Ich gehe von einer recht anspruchsvollen Zielgruppe aus, von kaufkräftigen jungen Familien, Paaren und Singles, die entsprechend dem Münchner Lebensstandard auch hohe Ansprüche an die digitale Infrastruktur und die Verfügbarkeit hoher Bandbreiten haben. Außerdem befindet sich in direkter Nachbarschaft die Parkstadt Schwabing, wo sich viele internationale Technologieunternehmen und IT-Riesen niedergelassen haben. Auch deren Mitarbeiter werden hohe Erwartungen an die Datenleitung im eigenen Zuhause haben. 

Herr Falkner, was haben Sie empfohlen, um diesen Bedarf zu erfüllen? 
Falkner: Die steigenden Anforderungen an die Medienversorgung, die Herr Osteroth eben beschrieben hat, treffen heute auf quasi alle Immobilien zu. Wir leben in einer Zeit, in der schnelles Internet so selbstverständlich zu einer Wohnung gehört wie der Wasser- und Stromanschluss. Anders als bei Wasser oder Strom steigt der technische Anspruch an die Leitung beim Internet aber permanent. Die einzig sinnvolle Lösung bei einem Neubau oder einer Sanierung ist daher das Verlegen von Glasfaserleitungen. Bestenfalls bis in die einzelnen Wohnungen, was wir dann Fiber to the Home oder kurz FTTH nennen. Über einen FTTH-Anschluss bieten wir heute schon Internetanschlüsse mit Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Und natürlich auch Fernsehen in höchster Qualität. Gerade im Videobereich wird sich Glasfaser langfristig auszahlen, da mit immer hochauflösenderen und besseren Formaten wie Ultra HD, HDR oder 3D auch die Datenmengen steigen, die vom Sender oder Server in Sekundenschnelle zum eigenen Fernseher transportiert werden müssen. Daher empfehlen wir im Neubau oder bei Sanierungen grundsätzlich FTTH. Mit keiner anderen Technologie ist ein Bauprojekt heute besser für die digitale Zukunft gerüstet. 

Wie haben Sie diese Anforderungen umgesetzt? 
Falkner: Gemeinsam mit den Stadtwerken baut M-net schon seit 2010 in München eines der größten zusammenhängenden Glasfaser-Netze Europas. Im Baubereich des Leopold Carrés lag unsere Glasfaser daher schon direkt vor der Haustür. Das hat die individuelle Anbindung der neuen Wohneinheiten natürlich sehr einfach gemacht. In Nachbarschaft zum Leopold Carré gab es übrigens noch ein Bestandsgebäude, das wir auf Wunsch der KW:AG ebenfalls mit Glasfaser erschließen. Dabei handelt es sich um das ehemalige Schwabylon, das 1972 kurz nach den Olympischen Spielen gebaut wurde und seinerzeit die erste Einkaufs- und Vergnügungsmall Deutschlands war. Heute befinden sich in dem Bau rund 400 Appartements. Ab kommendem Jahr werden auch sie über einen leistungsfähigen Glasfaser- und TV-Anschluss von M-net verfügen. 

Herr Osteroth, warum haben Sie sich bei dem Vorhaben für M-net als Partner entschieden? 
Osteroth: Think global, act local. Eine Reihe von Faktoren müssen natürlich von vorneherein passen, dazu gehören der Preis und die Qualität. Aber wenn ich danach die Wahl habe, unterstütze ich lieber ein Unternehmen aus Bayern. Eine Firma, deren Mitarbeiter hier leben, die sich hier engagiert und hier ihre Steuern zahlt. Außerdem passt der Service. Bei M-net habe ich lokale Ansprechpartner und lande nicht in einem Callcenter, wenn ich etwas klären muss. Die Verfügbarkeit von Entscheidern vor Ort ist für mich wichtig. Und in diesem Punkt hat sich M-net stets als freundlich, kompetent und flexibel erwiesen.



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