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Im Trend: Internet-Telefonie

VOICE-OVER-IP BIETET NEUE MÖGLICHKEITEN

Anstelle konventioneller ISDN-Telefonanlagen setzen immer mehr Unternehmen auf sogenannte TK-Server, bei denen die Telefonverbindungen über das Internet (IP-Netze) laufen. Anders als bei der klassischen Telefonie gibt es hier keine festen Leitungen, sondern eine beliebige Anzahl von Sprachkanälen. Die Zahl ist nur abhängig von der verfügbaren Bandbreite am Standort. Die Sprache wird digitalisiert und ähnlich wie bei E-Mails in kleinen Datenpaketen über das Internet transportiert. Hier kommt SIP ins Spiel, das Session Initiation Protocol, ein Service, den auch M-net anbieten wird. Er ermöglicht eine Vielzahl Internet-basierter Dienste, wie die Administration von Nebenstellen von jedem Ort oder die Weiterleitungen auf Mobilfunk. Der TK-Server muss nicht beim Kunden stehen, ein Standort mit genügender Bandbreite im Rechenzentrum eines Providers ist ebenfalls möglich. Derzeit entwickelt M-net für seine Kunden das Produkt Managed Voice Service, eine virtuelle Telefonanlage, die im M-net Rechenzentrum arbeitet und die man über das Internet nutzen kann. Das beinhaltet: Telefon-/DSL-Anschluss und virtuelle Telefonanlage inklusive Endgeräte zum monatlichen Pauschalpreis. Das Produkt kann Investitionen in neue Telefonanlagen ersetzen. Derzeit sind noch Fragen der Sprachqualität, Sicherheit und Verfügbarkeit zu klären. Daran arbeitet M-net mit Hochdruck.


Quelle: M-net business 01/2011