M-net Glossar

Was Sie schon immer wissen wollten! Von A bis Z enthält dieses Glossar die wichtigsten Fachbegriffe der Telekommunikation.

ACD

Automatic Call Distribution (automatische Rufverteilung; auch über mehrere Stufen erfolgt die Rufweiterleitung; insbesondere bei CTI und Call Centern eingesetzt; erlaubt gleichmäßige Verteilung der Anrufe). Eine ACD-Erweiterung ist das HBR (Host Based Routing); abhängig von Kundenmerkmalen - ermittelt durch die Tel.Nr. - und den individuellen Wünschen erfolgt eine Rufverteilung. SBR (Skill Based Routing) ist ebenfalls eine Erweiterung von ACD; abhängig von der Einstufung des Kunden (Anfänger ...) oder in menüabgefragten Clusterungen erfolgt eine Rufweiterleitung

 

ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line; Übertragungssystem zur Verwendung der von einer Vermittlungsstelle zum Teilnehmeranschluß installierten Kupfer-Doppelader im Fernmeldenetz für Bitraten bis ca. 8 Mbit/s.

 

ANIS

analoger Teilnehmer am ISDN Anschluß; Kunde, der mit einem Teilnehmerbetreiber ein Vertragsverhältnis über einen Telefonanschluß unterhält.

 

Anklopfen

Anklopfen ist ein Leistungsmerkmal, das die Gesprächsteilnehmer einer bestehenden Verbindung in der Regel durch einen Signalton darauf aufmerksam macht, daß ein Dritter den Verbindungsaufbau zu einem der Teilnehmer wünscht. Durch dieses Leistungsmerkmal bleiben die Teilnehmer auch während eines Gesprächs für andere erreichbar.

 

Anlagenanschluss

Der Anlagenanschluß bei ISDN bietet wie der Mehrgeräteanschluss zwei Basiskanäle, an die bis zu acht Geräte angeschlossen werden können (davon sind aber nur zwei gleichzeitig nutzbar). An einem Anlagenanschluß lassen sich beim ISDN nur Telekommunikationsanlagen betreiben, allerdings läßt er sich um weitere Basisanschlüsse erweitern. Der Vorteil des Anschlusses liegt darin, daß bis zu 99 Durchwahlnummern möglich sind.

 

Anrufumleitung

(Synonyme: (An-)Rufweiterleitung, (An-)Rufweiterschaltung, Forwarding)
Anrufumleitung ist ein Leistungsmerkmal von Telefondiensten in TK-Fest- und Mobilfunknetzen (und Nebenstellenanlagen), bei dem an einem Teilnehmeranschluß eingehende Anrufe an eine vorgegebene Rufnummer eines anderen Anschlusses umgeleitet werden. Dabei können hinsichtlich der für eine Weiterleitung notwendigen Voraussetzungen drei verschiedene Grundformen der Rufumleitung unterschieden werden:

  1. Anrufumleitung sofort: Jedes eingehende Gespräch wird direkt an den vorgegebenen Zielanschluß weitergeleitet
  2. Anrufumleitung bei besetzt: Eine Umleitung erfolgt dann, wenn der angewählte Teilnehmer bereits telefoniert.
  3. Anrufumleitung nach Zeit: Der Anruf wird umgeleitet, wenn das Gespräch nach einer bestimmten Zeitspanne oder Anzahl von Rufsignalisierungen nicht entgegengenommen wurde.

Das Entgelt für umgeleitete Gespräche trägt der Anrufer nur bis zum ursprünglich angewählten Teilnehmeranschluß. Das Verbindungsentgelt für die Weiterleitung des Anrufs von diesem Teilnehmeranschluß bis zum Zielanschluß wird vom Angerufenen übernommen, da dieser die Aktivierung der Rufumleitung für seinen Anschluß veranlaßt hat.

 

ATM

Asynchronous Transfer Mode
ATM ist ein Übermittlungsverfahren, das die Bereitstellung von hohen Bandbreiten sowie den gemeinsamen Transport von unterschiedlichen Informationsarten (Sprache, Daten, Stand- und Bewegtbilder) in Hochgeschwindigkeitsnetzen erlaubt. Dieses Verfahren eignet sich gleichermaßen für einen Einsatz in lokalen Netzen und Weitverkehrsnetzen.
ATM vereint als Multiplex- und Vermittlungsverfahren die Vorteile der Paket- und Leitungsvermittlung. Es erlaubt den Aufbau universeller Breitbandnetze, die eine Integration unterschiedlicher Dienstearten sowie eine flexible Bereitstellung von Übertragungskapazität ermöglichen.
Übertragungsprotokoll mit Brandbreiten bis zu 622 Mbit/s (M-net bietet momentan 150 Mbit/s regulär an, kann aber bis zu 622 Mbit/s gehen)